Wissenswertes zu den Porsche European Open

Bildquelle: petim @ pixabay.com

Vom 5. bis 8. September 2019 finden die Porsche European Open zum dritten Mal auf der Anlage der Green Eagle Golf Courses in Winsen (Luhe) statt. Der spätere Termin im September statt wie bisher im Juli basiert auf der Hoffnung des Veranstalters, außerhalb der Ferienzeit mehr Besucher anzuziehen. 2018 kamen täglich 7.000 bis 8.000 Besucher, am Sonntag 14.000.

Ein weiterer Faktor für die Terminverlegung scheint jedoch viel entscheidender zu sein: Die PGA hat ihren Turnierkalender stark modifiziert. Mit der Tour Championship endet der FedEx Cup nun bereits am 25. August. Zwar waren 2018 mit Patrick Reed, Paul Casey und Bryson DeChambeau zwei Hochkaräter in Green Eagle am Start, doch in der Breite war das Feld schwach besetzt. Das soll sich nun ändern.

Ex-Tennisprofi als Veranstalter

An der Seite von Turnierdirektor Dominic Senn will der ehemalige Tennisprofi Charly Steeb mit einem gelungenen Event dafür sorgen, dass die Porsche European Tour weitere Weltklassespieler anlockt und weiterhin in Green Eagle bleibt. Der dreifache Davis-Cup-Gewinner, der mittlerweile in der Schweiz wohnt, ist leidenschaftlicher Golfer und Managing Director von 4 sports Germany. 4 sports hatte 2014 die Veranstaltungsrechte der Porsche European Open erworben.

Wer 2019 antreten wird, steht noch nicht endgültig fest. Deswegen können Fans auf Portalen wie Betway auch noch keine Wetten auf den Sieger abschließen. Im vergangenen Jahr gab es auf dem Porsche Nord Kurs eine Überraschung. Den Engländer Richard McEvoy hatte wohl kaum jemand auf der Rechnung. Der 39-Jährige sicherte sich auf dem “Green Monster” seinen ersten Sieg auf der European Tour.

Aber auch der Amateur Allen John (GC St. Leon-Rot), der Schwede Christofer Blomstrand und der Italiener Renato Paratore hätten das Turnier gewinnen können - vor McEvoys letzter Bahn lagen alle gleichauf. Doch der lochte zum Birdie und entkam einem Stechen.

Schwerster Golfplatz Deutschlands

Der Porsche Nord Course gehört mit einer Länge von 7.161 m zu den zehn längsten Plätzen der Welt. Doch nicht nur das macht ihn selbst für die Profis zu einer echten Herausforderung. Mit einer Wasserfläche 15 Hektar und Wasserhindernissen an 17 Bahnen ist er laut Course-Rating (CR 78, Slope 150) Deutschlands schwerster Golfplatz.

Vor zwei Jahren wurden viele Grüns umgebaut, um noch mehr Fahnenpositionen zu ermöglichen. Die Grüngeschwindigkeit kann bis zu 13 Fuß betragen. Der Standard bei PGA-Turnieren liegt bei 11 Fuß, alles darüber ist wirklich sehr schnell. Näher ans Grün gebaute Bunker mit steileren Kanten unterstreichen den hohen Anspruch.

Das Turnier wird 2019 bereits zum 41. Mal ausgetragen. Zahlreiche Naturtribünen ermöglichen Zuschauern einen einzigartigen Blick auf das Geschehen. Die Tickets kosten 25 Euro am Donnerstag und Freitag sowie 35 Euro am Samstag und Sonntag. Wer an allen vier Tagen dabei sein möchte, zahlt 100 Euro für den Turnier-Pass und der Wochenend-Pass ist für 60 Euro erhältlich. Vor Ort stehen 12.000 Parkplätze zur Verfügung.