Hamburg und Mannheim-Viernheim meisterlich

Patrick Poate trifft zum Hole in One und gewinnt einen Audi

DGV/stebl

Die Damen des Hamburger GC und die Herren des GC Mannheim-Viernheim sind die neuen Deutschen Mannschaftsmeister. Beim Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi, das am 18. und 19. August zum zweiten Mal in Folge im Kölner Golfclub stattgefunden hat, zeigten die neuen Titelträger starke Leistungen im Finale. Die Hamburgerinnen überzeugten gegen das Team vom GLC Berlin-Wannsee und gewannen mit 6:3. Auch bei den Herren gab es am Ende ein klares Ergebnis. Der GC Mannheim- Viernheim setzte sich gegen den Frankfurter GC mit 8,5:3,5 durch. Die Damen des GC St. Leon-Rot und die Herren des GC Hösel sicherten sich jeweils die Bronzemedaille im Spiel um Platz drei. 6.000 Golfinteressierte sahen sich die spannenden Begegnungen an – erneut ein Zuschauerrekord für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Im Finale der Männer sorgte Patrick Poate vom GC Mannheim-Viernheim für großen Jubel, als er an Loch 9 ein Hole in one erzielte und damit einen brandneuen SUV aus der Modellreihe Q2 des Liga-Partners Audi gewann.

Die Damen des Hamburger GC waren souverän in das Final Four eingezogen und galten, neben den Titelverteidigerinnen vom GC St. Leon-Rot, als Favoriten. HGC-Trainer Christian Lanfermann war nach dem Sieg überwältigt. „Wir haben Hamburger Geschichte geschrieben. Vor fünf Jahren begann unser Projekt und wir haben viele gute Mädels bekommen und weiterentwickelt. Ich habe meinen Mädels voll vertraut und war deshalb für meine Verhältnisse relativ ruhig. Am Ende war es trotzdem sehr spannend und der Wunsch nach dem großen Wurf war immer da. Dass dieser jetzt gelungen ist, ist einfach nur riesig.“

Die Herren des GC Mannheim-Viernheim dominierten bereits in den Vierern und sorgten mit dem 4:0 zwischenstand gegen den Frankfurter GC für eine perfekte Ausgangslage. Auch in den Einzeln konnten sie sich durchsetzen. Max Oelfke sorgte mit einem 7&6-Erfolg für den nächsten Punkt. Nachdem Hurly Long sein Match gegen Daniel Tack geteilt hatte, war es Max Bögel, der für die Entscheidung sorgte. Mit seinem Chip-in gewann er das Loch gegen Ben Bradley mit 1auf. Mannheims Trainer Ted Long war überglücklich, nach 2014 wieder ganz oben zu stehen. „Ich bin so erleichtert - das ist der Wahnsinn. Ich freue mich so für meine Spieler. Und ich freue mich sehr für unsere vielen Mitglieder, die unsere Mannschaft so sehr unterstützen.“

Im Spiel der Damen um Platz drei setzte sich das Team des GC St. Leon-Rot souverän mit 7:2 gegen den Münchener GC durch. Am Morgen waren alle Vierer an den Titelverteidiger gegangen, so dass die Münchenerinnen mit einer schweren Hypothek in die Einzel gingen. Marie Bechtold holte im ersten Match mit einem sehr umkämpften 1auf- Sieg gegen Annabelle Sapper den vierten Punkt. Dadurch konnte schon im zweiten Einzel die Entscheidung für den hohen Favoriten fallen. Ashley Fowler gewann ebenfalls mit 1auf gegen Pilar von Heynitz, so dass der GC St. Leon-Rot sich über die Bronzemedaille freuen durfte. „Alle Matches waren eng. Wir konnten die beiden ersten Einzel wieder drehen und das hat die entscheidenden Punkte gebracht“, fasste St. Leon-Rots Trainer, Pascal Proske, das Spiel um Platz drei zusammen. Bei den Herren setzte sich im Spiel um Platz drei der GC Hösel gegen den GC St. Leon-Rot mit 6,5:5,5 durch und sorgte so für eine weitere Überraschung. Der Trainer des Aufsteigers, Christian Niesing freute sich mit seinem Team über den dritten Platz. „Dass wir gegen St. Leon-Rot gewinnen, ist für uns eine mega Sensation und ein Schlusspunkt auf der Leistung dieser Saison.“